t3n lässt ChatGPT, Claude und Gemini die WM 2026 tippen

t3n lässt ChatGPT, Claude und Gemini die WM 2026 tippen
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

t3n hat ChatGPT, Claude und Gemini für ein WM-Tippspiel gegeneinander antreten lassen. Der am 2. Juni 2026 veröffentlichte Vergleich zeigt vor allem, wie verbreitet kostenlose KI-Tools inzwischen auch für Alltagsaufgaben im Büro und in Teams eingesetzt werden.

Der Beitrag von t3n vom 2. Juni 2026 vergleicht die kostenlosen Versionen von ChatGPT, Claude und Gemini anhand eines identischen Prompt-Sets. Die Redaktion ließ alle drei Systeme zunächst die 72 Partien der Gruppenphase der WM 2026 auflisten. Danach sollten die Modelle „anhand von Wahrscheinlichkeiten und historischen Daten“ jedes Spiel tippen. Zusätzlich fragte t3n nach erwarteten Höhepunkten der Gruppenphase. Verändert wurden laut Bericht weder Einstellungen noch die Reihenfolge der Eingaben.

Kostenlose Modelle im Vergleich

Im Zentrum stehen damit drei KI-Produkte, die auch in Unternehmen breit genutzt werden: ChatGPT von OpenAI, Claude von Anthropic und Gemini von Google. Der t3n-Test ist kein wissenschaftlicher Benchmark. Er zeigt aber einen praktischen Einsatzfall, der in vielen Büros bekannt ist: repetitive Eingaben, standardisierte Ausgaben und der Wunsch nach schneller Automatisierung. Gerade bei Tippspielen in Teams oder internen Aktionen werden solche Tools oft ohne Fachwissen eingesetzt.

t3n beschreibt, dass ChatGPT seine Vorhersagen „übersichtlich aufbereitet“ habe. Für Deutschland habe das Modell in der Gruppenphase überwiegend souveräne Ergebnisse erwartet. Gegen Ecuador werde es mit 2:1 knapper. Claude und Gemini wurden nach demselben Schema befragt. Eine Auswertung, welches Modell tatsächlich am besten lag, kündigte die Redaktion erst für das Ende der Gruppenphase an. Der Vergleich bleibt damit zunächst eine Momentaufnahme vor Turnierbeginn.

Praxis statt Produktneuheit

Nachrichtenwert erhält der Vorgang weniger durch neue Technik als durch den Nutzungskontext. Der t3n-Artikel verlagert eine typische Freizeit- und Büroaufgabe vollständig auf generative KI. Das passt zur Entwicklung der Anbieter, ihre Chatbots als universelle Assistenten für Recherche, Text und Planung zu positionieren. Die drei Systeme greifen dabei auf Sprachmodelle zurück, die Antworten aus Trainingsdaten und Wahrscheinlichkeiten erzeugen. Verlässliche Sportprognosen garantieren sie nicht.

Bilanz erst nach der Gruppenphase

t3n will nach Abschluss der Gruppenphase prüfen, welche KI die meisten Treffer erzielt hat. Bis dahin bleibt als konkreter Vergleichsrahmen die Zahl von 72 Gruppenspielen, die alle drei kostenlosen Chatbots vorab prognostizieren sollten.