Der Mann, der OpenAI das Fürchten lehrt – jetzt arbeitet er für sie

Der Mann, der OpenAI das Fürchten lehrt – jetzt arbeitet er für sie
Illustrationen erstellt mit KI-Bildgenerierung

TL;DR: Peter Steinberger, der Entwickler des viralen KI-Agentensystems OpenClaw, ist im Februar 2026 zu OpenAI gewechselt. Das Projekt befähigt KI-Programme, selbstständig Aufgaben auszuführen statt nur zu antworten.

Was passiert ist Im Februar 2026 gab OpenAI-CEO Sam Altman bekannt, dass Peter Steinberger – Entwickler des Open-Source-KI-Agenten OpenClaw – zu OpenAI wechselt, um dort die nächste Generation persönlicher KI-Agenten zu entwickeln. OpenClaw wird als unabhängiges Open-Source-Projekt in einer Foundation weitergeführt, die OpenAI finanziell unterstützt. Das System kann eigenständig Aktionen ausführen – etwa E-Mails verwalten, Termine buchen oder Inhalte posten – und nicht nur Texte generieren.

Die wichtigsten Fakten

  • Peter Steinberger wechselt zu OpenAI, OpenClaw bleibt Open Source
  • OpenClaw kann eigenständig Aufgaben ausführen („KI-Agenten")
  • OpenAI konkurriert im Agenten-Bereich mit Anthropic und Google

Kontext OpenClaw entstand als Wochenendprojekt des österreichischen Entwicklers Steinberger und verbreitete sich innerhalb weniger Wochen viral – mit knapp 200.000 GitHub-Stars und zwei Millionen wöchentlichen Nutzern. Der Wechsel zu OpenAI folgt einem klaren Muster: Große KI-Labs sichern sich gezielt Infrastruktur und Talente aus der Open-Source-Community. Für Anthropic ist der Deal pikant – OpenClaw war einer der größten Treiber von API-Traffic auf Claude.

Quellen

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